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Benutzername Mitglied seit Letzter Besuch [auf] Beiträge Themen

No Avatar Amy Tyldum ✘ Team 19.12.2019, 19:49 Vor 1 Minute 354 15
Geboren als Tochter eines Staatsanwalts hatte Amy ein wirklich gutes Leben, dass geprägt war von einem strengen Vater. Sie hatte eine strenge Erziehung genossen, was nicht viel an ihrem Sturkopf verändert hat, den sie seit Kindesbeinen an hat. Ihre Mutter starb, als sie geboren wurde und hatte seitdem keine weibliche Bezugsperson, bis sie ihre beste Freundin Liv kennenlernte. Leider bangte ihr Vater um seinen Ruf durch die Wildheit seiner Tochter und schickte sie auf ein Internat im Norden. Dort sollte ihr Benehmen und Anstand beigebracht werden. Drei Jahre ging es gut, bis Amy, getrieben von Abenteuern, aus dem Internat ausbrach und bei den Samojeden landete. Sie lernte reiten, jagen und bekam Unterrichtsstunden in Nahkampf. Erst als sie, drei Jahre später, mitbekam das der Stamm, bei dem sie lebte, Kinder entführte und einsperrte, konnte die 17-Jährige das nicht mit ihrem Gewissen vereinbaren und befreite die Kinder. Zur Strafe wurde sie gefoltert. Nur mit Hilfe von einem sehr guten Freund, gelang ihr, verletzt, die Flucht und lief Lennox in die Arme, der sich um sie kümmerte und an dessen Seite sie nun unterwegs ist. Nox würde sie nicht mehr missen wollen, auch wenn sie sich das nie eingestehen würde... Nun sind sie auf dem Weg zurück nach Oslo. Auch wenn sie Angst vor einer Begegnung mit ihrem Vater hat. Oftmals wird Amy auch unterschätzt, was vor allem daran liegt das sie ein Mädchen ist. Doch sie kann auch anders. Sie ist nicht nur das liebe, nette Mädchen, als welches sie gesehen wird. In ihr steckt auch eine ziemlich wilde, temperamentvolle und vor allem sture Seite, die sie oftmals auch nicht verbergen kann. Kiu, ihr Wüstenfuchs spiegelt genau die Charaktereigenschaften von Amy wieder und ist auch nicht immer so niedlich, wie er auf den ersten Blick wirkt.
Schmollmops

No Avatar Lennox Nygård ✘ Team 19.12.2019, 19:40 Vor 21 Minuten 374 20
Für seine knapp 19 Jahre hat Lennox Nygård schon viel von der Welt gesehen. Nach dem einer Seuche geschuldeten Tod seiner Gypter-Mutter und dem Verschwinden seines Cousins und besten Freundes folgte er seinem Wissenschaftler-Vater als blinder Passagier auf einem Dampfer der Gypter gen Norden. Auf seiner Suche wurde er nach Unterstützung von Anouk Kajartansdottir bei Verhandlungen auf einer Bohrinsel nicht nur zu einem Freund der Panzerbären, die ihn nun Nox Nordherz nennen, sondern begleitete auch einige Zeit das Nomadenvolk der Samojeden, von denen er jagen und kämpfen lernte. Seinen Vater fand er nie – nur dessen besatzungsloses Schiff und seinen Kompass. Am Ende waren es Hexen, die ihm rieten, Nachhause zurückzukehren, wenn er nicht auch noch den letzten Rest Familie verlieren möchte, den er noch hat. Auch wenn es womöglich bereits zu spät ist – denn seine kleine Schwester ist spurlos verschwunden. Sie aufzugeben ist jedoch keine Option; selbst wenn er jeden Stein in Oslo umdrehen muss. Trotzdem ist es nun umso wichtiger für ihn, dass Amy, die er im Norden kennengelernt hat und die von seiner Seite nicht mehr wegzudenken ist, nichts passiert. Nox hat einen sehr stark ausgeprägten Beschützerinstinkt und Familiensinn, fühlt sich nur allzu schnell für andere verantwortlich und kommt schlecht mit Ungerechtigkeit oder Autoritäten klar. Er ist zu einem Freidenker erzogen worden, der durch seine Abenteuer zu viel gesehen und erlebt hat, um alles einfach schweigend und ohne zu hinterfragen hinzunehmen. Aus dem einst fröhlich-frechen Jungen ist ein Überlebenskünstler geworden, der sich nicht so leicht unterkriegen lässt, seine eigene Meinung, wenn es sein muss auch im Kampf vertritt und doch immer loyal zu seinen Freunden und seiner Familie steht. Das zeigt sich auch in seinem Daemon Talis, einem Dingo, die als soziale Rudeltiere gelten, jedoch ein nicht zu unterschätzend impulsives Temperament aufweisen und es auch mal mit gefährlichen anderen Raubtieren aufnehmen, die ihnen auf den ersten Blick überlegen scheinen. Im Vergleich Haushunderassen lassen Dingos sich nicht zähmen, bestechen oder zu Kadavergehorsam dressieren - was man bei Nox auch nicht versuchen sollte.
Overprotective Adventurer

No Avatar Levi Ødegård ✘ Team 03.01.2020, 20:32 Vor 37 Minuten 464 26
Wenn es die Schafe freiwillig zum Wolf zieht und sie für ein Lächeln von ihm ihre Herde verraten, handelt es sich meist um Kardinal Levi Ødegård. Dass der charmante, wortgewandte Mann aus einer der einflussreichsten Familien überhaupt sein Leben ausgerechnet der Kirche geschenkt hat, lässt so manch eine junge Dame enttäuscht seufzen. Auch wenn fraglich ist, wie sehr er sich da an das Zölibatsgebot hält. Fakt ist jedenfalls, dass er nie eine eigene Familie haben wird – und auch nicht will. Dabei steht er zu seiner Verwandtschaft in einem zumindest offiziell guten, wenn auch lieblosen Verhältnis. Immerhin ging es von klein auf an immer um Macht, Ansehen und das Magisterium; und weniger um Nähe und Geborgenheit. Im Gegenteil, auch die Brüder unter sich konkurrierten von Kindesbeinen an. So ist sein Freundeskreis klein, dafür steht er zu den Wenigen aber umso loyaler. Wobei man sich seine ehrliche Sympathie meist erst durch Taten verdienen muss - wie sein bester Freund z.B., der ihm als Kind einmal gegen aufgescheuchte Straßenkids, die gegen den 'arroganten Schnösel' hetzten, beigestanden hat. Levi erreicht mit Worten mehr als so manch einer mit einem Schwert. Sei es nun, weil er durchaus überzeugende Reden schwingen kann, oder einen so lange charismatisch in freundschaftlicher Sicherheit wiegt, bis man sich verplappert. Aber er kennt auch andere Methoden, um Leute zum Reden zu bringen. Da ist von Charme nichts mehr zu sehen und die Aura von kühler Arroganz und Herablassung nimmt zu, während der Siegelring zum Schlagring mutiert oder sein Gesprächspartner so lange Weihwasser schluckt, bis er sich am liebsten die Seele aus dem Leib kotzen würde - wenn die Sehnsucht nach Luft nicht noch größer wäre. Am Ende gesteht jeder. Auch Taten, die man womöglich gar nicht begangen hat, werden dann vor dem geistlichen Disziplinargericht unter Eid geschworen. Man könnte fast meinen, jemandem die Leviten zu lesen, wurde von ihm abgeleitet. Und was bei den Gypter- und Stadtkindern die Gobbler-Mythen, sind bei den Hexen die Schauergeschichten vom Leviathan. Als (biblisches) Monster für Hexen könnte man ihn tatsächlich bezeichnen, hat seine Armbrust doch schon so manch eine vom Himmel geholt. Hin und wieder auch einen ihrer Daemons. Die Hexenjagd ist sein Spezialgebiet. Was womöglich daher rührt, dass er einst fast wegen diesen ketzerischen Kreaturen ums Leben gekommen wäre. Eine abtrünnige Hexe, selbst wenn er auch ihre Seele für verloren glaubt, bildet eine Ausnahme für ihn, die jedoch lediglich die Regel bestätigt. Selbst wenn die Heilige Geist Gesellschaft oft genug von dem Kardinal nur als Mittel zum Zweck genutzt wird, ist er tatsächlich gläubig. Und auch wenn er es wohl nicht zugeben würde, fürchtet er Staub, die alles verurteilende Erbsünde und ewige Verdammnis, wie nichts Anderes. Umso mehr unterstützt er die Arbeiten vom General Oblation Board, um einen Weg zu finden, von jeder Sündhaftigkeit befreit werden zu können. Wenn er im Namen des Magisteriums, oft gemeinsam mit der Garde, auftaucht, fragt sich so manch einer, was für eine Art von Geistlicher er ist. Jedenfalls nicht der alte Pfaffe von nebenan – sondern viel mehr ein Hexenjäger und Inquisitor.
Mine is the way of the Lord

No Avatar Teegan Ødegård ✘ Team 19.12.2019, 22:52 Vor 56 Minuten 319 11
Teegan ist der Sohn des Generals Henry Ødegård und damit der Spross der mächtigsten Familie Norwegens. Leider ist er weit davon entfernt, deshalb irgendwelche Privilegien zu besitzen. Das Gegenteil ist wohl eher der Fall. Vor etwa fünf Jahren starb seine Mutter an einer Seuche und er wurde von seinem Vater in den Norden in das Forschungslager BK39-18 gebracht und trainiert. Es handelt sich dabei um ein streng geheimes Lager des Magisteriums zur Erforschung von Staub, in dem Kinder von ihren Daemonen abgeschnitten werden. Sein Vater ist hier der Sicherheitschef. Teegans Job im Lager ist es gewesen, entflohene Kinder zu finden und zurückzubringen - oder im Zweifel auch schlicht zur Strecke. Auch Zeugen hat er beseitigt oder auch andere Ziele, die ihm sein Vater genannt hat, denn zum Töten ist er ausgebildet worden. Es ist seine Schnelligkeit, die Todesverachtung und Akrobatik, die ihn hier auszeichnet, denn groß und breit wird er in diesem Leben nicht mehr. Teegan kann sich bis zu mehreren Meilen von seinem Daemon getrennt aufhalten, auch wenn es ein schmerzhafter Prozess war, dorthin zu kommen. Die Details, die es möglich gemacht haben, kennt nicht einmal er und es steht zu vermuten, dass das Magisterium hier aus einem Pakt mit einer Hexe profitiert. Teegan hat diese fünf Jahre also in absoluter Einsamkeit und unter ødegårdscher Härte verbracht und es ist ein Wunder, dass er sich trotzdem noch verhältnismäßig viel Menschlichkeit erhalten hat. In Oslo, wo er herstammt, galt er bis dahin als tot. Sehr zum Leidwesen seines Cousins und Wahlbruders Lennox, mit dem ihn eine innige und waghalsige Kindheit verbindet und der Beinah-Freundin Liv, mit der er schon sehr früh eine Vorliebe für Partys entwickelt hat. Kürzlich konnte er mit Liv aus dem Lager durch die Eiswüste bis nach Oslo fliehen. Und mit seiner Cousine, die er nicht davor hat bewahren können, das Schicksal aller Experimentskinder der Forschungsstation zu erleiden. Alles in Teegan ist Rebell durch und durch und bei aller Tödlichkeit, die ihm mittlerweile zu eigen ist, besitzt er noch immer ein störrisches Herz und jungenuntypische Rebellentränen, die seine Familie (und allen voran natürlich sein Vater) zutiefst verachtet.
Broken Rebel

No Avatar Rava ✘ Spieler 28.12.2019, 13:06 Vor 2 Stunden 130 14
Die 19 jährige Hexe hat ihren Vater nie kennengelernt und ihre Mutter ist bei ihrer Geburt gestorben, weswegen sie bei ihrer Tante Reyna aufgewachsen ist. Schon als Kind war sie relativ rastlos und neugierig und ist mehr als einmal auch abends nicht nach Hause gekommen. Meist, weil etwas anderes, interessanteres sie fort gehalten. Wie zum Beispiel ein Junge, der sich verlaufen hatte und den sie bis ins nächste Menschendorf geführt hatte. Rava mag es nicht, allzu vielen Regeln folgen zu müssen und war schon immer ein kleiner Freigeist, der am liebsten die Welt erkunden würde. Da lag es relativ nah, dass sie sich zu einer Späherin entwickelte, welche für ihren Clan oftmals Tage oder sogar Wochen in der Umgebung unterwegs war. Auf diesen Ausflügen hat sie schon einige interessante Leute getroffen und auch Freunde gefunden. Einmal war es sogar vorgekommen, dass sie jemanden mit zum Clan gebracht hat, Lennox, der dann drei Jahre bei ihnen gelebt hat. Er ist zu einem guten Freund und Vertrauten geworden und ja, es war ihr nicht leicht gefallen, sich wieder von ihm zu verabschieden, als er schließlich wieder aufgebrochen war. Rava ist sehr loyal und obwohl sie es nicht gut ertragen kann, wenn anderen Unrecht getan wird, ist ihr moralischer Kompass doch relativ häufig daran gekoppelt, ob sie jemanden mag oder nicht. Ihr Temperament geht gerne mal mit ihr durch und sie greift schnell mal zu härteren Ausdrucksweisen oder direkt zu ihren Dolchen – wenn die Faust nicht ausreicht. Sie handelt oft bevor sie über mögliche Konsequenzen nachdenkt und das ist wohl mit einer der Gründe, weswegen sie schließlich die Entscheidung getroffen hat, ihren Clan zu verlassen und nach Oslo zu gehen, um sich dort den Rebellen anzuschließen. Es ist ihr nicht genug, dass die Hexen sich nur raushalten, aber Entscheidungen werden viel zu langsam getroffen. Sie möchte jetzt handeln, vor allem, nachdem sie das geheime Forschungslager entdeckt hat.
Dust or Daemon?

No Avatar Rasmus ✘ Spieler 03.01.2020, 21:57 Vor 4 Stunden 87 10
Der junge Mann mit den hellen blonden Haaren und blauen Augen wirkt manchmal nachdenklich und still, kann jedoch auch lachen und ist offen für so manchen Blödsinn. Das Leben konnte ihm bisher nicht die Hoffnung rauben, dass die Welt sich eines Tages bessern wird. Als Kind der Arbeiterklasse hat es ihm bisher viele wirklich harte Seiten gezeigt, doch er trotzt ihnen mit einer Beharrlichkeit die man wohl eigentlich nur Stur nennen kann. Sei es dass er dank seinem Freund Nox dem Waisenhaus und der Fabrik entkommen konnte und bei den Gyptern ein Heim fand. Oder die Verschleppung in den Norden und die Zeit dort in den Laboren der Station überstanden hat. Manchmal ist jedoch das Erlebte und die Verletzungen die man davon trägt zu schwer. Rasmus hat sein Gedächtnis verloren. Er erinnert sich weder an seinen Geburtsnamen Magnus Svenson, noch daran was er bisher erlebt hat. Lediglich in seinen Alpträumen suchen ihn Bilder der Vergangenheit heim, doch er kann sie nicht zusammensetzen zu einem Ganzen. Vielleicht weil ein Teil in seinem Unterbewusstsein das auch gar nicht möchte. Ein Trauma aus der Zeit im Labor. Die letzten Jahre, und die einzigen an die er sich wirklich erinnern kann, hat Rasmus beim Clan der Hexen verlebt, die ihn auf seiner Flucht vor den Verfolgern gerettet haben. Die Kopfverletzung konnten sie nicht verhindern, aber er ist am Leben. Und das ist es was am Ende zählt, oder nicht? Er ist den Hexen auf jedenfall dankbar und lernt bei ihnen dass das Leben auch eine ganz andere Seite haben kann. Er ist stiller geworden, nachdenklicher und lächelt nur noch selten. Er beobachtet seine Umgebung genau und versucht Gefahren besser einzuschätzen. Immerhin sollte man das Glück nicht zu oft herausfordern und auch wenn Rasmus sich nicht erinnert, er hat für sich gelernt dass man vorsichtig sein sollte. Noch immer steckt tief in ihm auch noch ein Teil des Jungen der als Kind gemeinsam mit seinen Freunden in den Strassen von Oslo viel Blödsinn angestellt hat. Und wenn er sich sicher fühlt, tritt etwas von diesem Jungen an die Oberfläche. Auch ist er noch immer gelenkig und drahtig, man könnte auch sagen dürr, und wenn es jemandem gelingt durch irgendein Loch zu kriechen, auf einen Baum oder eine Mauer mit genügend Vorsprüngen zu klettern oder sich durch eine Ansammlung von Menschen zu mogeln, dann ihm.
Lost in the North

No Avatar Yrja Skaug ✘ Spieler 15.03.2020, 09:43 Vor 4 Stunden 123 8
Als Kind einer Hexe hat man es nicht leicht. Noch schlimmer wird es, wenn die eigene Mutter – Vinter – eine Urhexe ist und man von dieser kaum etwas an magischer Begabung geerbt hat. Es ist zwar angenehm, dass man sich weniger stark einkleiden muss als seine Mitbürger und dass man seinen Daemon auf größerem Abstand halten kann, doch es ist müßig von Visionen geplagt zu werden, die einem Albträume bescheren und die Energie rauben. Abgeschoben von ihrer Mutter zu ihrem Vater Falk – einem Hexenjäger – lernte Yrja schnell wie wichtig es ist allein zurechtzukommen, sich leise zu verhalten und seine Umgebung zu beobachten. Sie lernte auf die kleinen Dinge zu achten und sich sowohl mit Hieben und Tritten, als auch mit einem Dolch oder eben einem Chakram zu verteidigen, das hier eher als ungewöhnliche Waffe zählt. Mit 8 Jahren Freunde – Vilja und Levi - in der Stadt gefunden, konnte es doch nicht verhindern, dass sie auch aus diesem Leben gerissen wurde. Magische Begabung – wenn auch nur minimal – erkannt, brachte Falk seine Tochter in einem Alter von 13 Jahren in die Wildnis – ließ sie dort zurück und hoffte, dass sie sterben würde, weil er ihrem Leben selbst kein Ende setzen konnte. In der Obhut der Samojeden lernte sie die Einsamkeit zu schätzen. Es tat weh sich auf Menschen einzulassen und diese immer wieder zu verlieren. Lieber mit einer Unbekannten –Rava - auf ihren Streifzügen durch die Tundra geheime Botschaften austauschen. Zwei Menschen – Lennox und Amy – ließen die doch recht distanziert wirkende Skaug ein wenig auftauen und aus ihrer dauerangespannten Art zeitweise ausbrechen. Amy zur besten Freunden musste sie ihren Schmerz mit ansehen als diese gefoltert wurde und stumm mit ihr leiden. Ihr passte der Wechsel des Führers der Samojeden nicht und da Yrja sowieso nichts zu verlieren hatte … ging sie. Eine Rückkehr nach Oslo, um Amy und den eigenen Vater zu finden. Yrja lächelt wenig. Das ist eine Tatsache. Sie hört lieber zu und beobachtet als selbst zu sprechen, doch wenn sie spricht, dann sind ihre Aussagen klar und deutlich. Vorerst unter gekommen bei den Gyptern im Hafen lauscht sie nun auf die Gerüchte, die herumgehen und sehnt sich eigentlich danach ihre Freunde – Vilja und Levi – wiederzusehen. Doch sie scheut die Treffen; aus Angst sie wieder zu verlieren. Noch weiß sie nicht, dass Levi ihren Vater getötet hat und dass das Grund genug ist, um sich den Rebellen anzuschließen und Vergeltung zu fordern.
.|. Halbhexe .|.

No Avatar Vilja Halvørsen ✘ Spieler 11.01.2020, 01:49 Vor 5 Stunden 316 9
Vilja ist jemand, den man erst kennen lernen muss um zu verstehen wie sie wirklich tickt. Das der erste Eindruck einen auch täuschen kann findet man heraus, wenn man sich die Mühe macht und hinter die Fassade vom schnöden Mammon und einem einflussreichen Namen blickt. Natürlich weiß Vilja wer sie ist, wo sie herkommt und welche Möglichkeiten sie hat. Aber sie weiß auch, was sie will, welche Ziele ihr wichtig sind und das es manchmal besser ist gegen den Strom zu schwimmen statt sich einfach treiben zu lassen. Ihre Ideale sind ihr wichtig und von ihrem Vater hat sie gelernt, dass man manchmal auch unorthodoxe Wege einschlagen muss um am Ende an sein Ziel zu gelangen. Für Vilja ist es ein schon lang gehegter Traum zu studieren, doch bisher wurde ihr dieser Wunsch versagt aufgrund der Tatsache, dass sie eine Frau ist und die heutige Gesellschaft die Meinung vertritt, dass gebildete Frauen nicht der Norm entsprechen und aus der Rolle fallen. „Frauen gehören an den Herd und nicht in eine Universität“ hatte man ihr einst zu verstehen gegeben. Aber Vilja sieht sich nicht als Hausfrau und Mutter – zumindest nicht nur – sie will die Welt bewegen und sie zu einem besseren Ort machen. Eine Familie mit Kindern ist ihr nicht wirklich wichtig, sie will sich nicht in diese Frauenrolle zwingen lassen die besagt, dass man mit 25 schon lang verheiratet sein und 2 Kinder haben muss. Dafür liebt sie ihre Freiheit zu sehr und genießt die Unabhängigkeit in ihrem Leben. Vilja steht quasi ihren Mann und ist sich nicht zu fein um auch mal den Mund aufzumachen und ihre Meinung zu sagen, auch wenn sie damit oft genug aneckt und den Unmut einiger Menschen auf sich zieht. Dahingehend schützt sie der Name ihrer Eltern doch etwas und sie kann sich durchaus etwas weiter aus dem Fenster lehnen als es andere könnten. Natürlich ist auch sie nicht vor dem Fallen gewahrt, allerdings gibt es noch die ein oder andere Person, welche sie auffangen würde.
Sometimes a flower is just a flower.

No Avatar Victor Lindberg ✘ Spieler 05.05.2020, 10:13 Vor 7 Stunden 47 4
Der 34-jährige Victor Lindberg war das Nesthäkchen der Familie. Vielleicht führten die damit verbundenen Freiheiten dazu, dass er sich im Alter von 9 Jahren viel zu weit von zu Hause entfernte und bei einem mysteriösen Unfall sein Augenlicht verlor. Heute ist der zurückgezogene, traditionalistische Mann Teil einer Familiendynastie, zu der er kaum etwas Konstruktives beitragen kann. In einer Art Überkompensation verteidigt er die Familie nach außen, während er versucht, seine Nichte und Neffen auf den richtigen Weg zu lotsen. Sein Daemon, ein Fledertier, unterstützt ihn im Alltag, was mitunter den Anschein erweckt, als könne er auf magische Weise doch irgendwie sehen.
Family above all

No Avatar Amarice ✘ Team 03.01.2020, 22:05 Gestern, 19:19 98 9
Amarice ist eine sehr naturverbundene Hexe die früher auch ein Sonnenschein der Familie war. Nach dem Tod ihres Geliebten, durch die Hand ihrer Schwester, die beteuerte das es ein Unfall gewesen war, schwor sie auf Rache. Eine Rache die ihre Familie auf ewig entzweite. Denn dank ihr, wurde eine regelrechte Hetzjagd auf ihre Schwester angesetzt, welche bis zum Tod führte. Amarice kam kaum mit dem Verlust ihrer großen Liebe klar, was man an ihrem Verhalten deutlich merkte. Durch ihre hinterhältige Art ihre Schwester zu verraten, wurde sie aus ihrem Clan geworfen und verbannt. Dadurch wurde der Hass auf ihre Mit-Hexen nur noch größer, so dass sie sich unter anderem dem Magisterium angeschlossen hat um so auch mit gegen Hexen vorzugehen und hilft bei den Gobblern auch mal etwas aus wenn sie Kindernachschub brauchen oder sie mal wieder den ein oder anderen Trick brauchen, wenn es um die Daemonen geht. Amarice ist eine stolze Hexe, würde sich jedoch keinem Clan mehr anschließen. Viel zu tief sitzt der Schmerz des Verrates, denn sie glaubt eben auch, dass ihre Schwester sie verraten hatten, als sie sich gegen sie gestellt und verbannt haben.
Make it better

No Avatar Lenne Lindberg ✘ Team 03.01.2020, 23:27 Gestern, 17:27 99 9
Lenne kommt aus einer angesehenen Familie, wohlhabenden Verhältnissen, und hätte eigentlich etwas „Richtiges“ im Sinne von Arzt, Justiziar oder gar Geistlicher werden sollen, aber er hat sich stattdessen schon immer lieber mit Theorien und gänzlich anderen Gedanken beschäftigt: Was, wenn es Gott gar nicht gibt? Was, wenn er samt den ganzen festgefahrenen Ideen nur ein theoretisches Konstrukt ist, das nur die Kontrolle der alten Machtverhältnisse sichern soll? Was, wenn alle Menschen gleich und vor allem frei geboren sind - und ja, das sollten sie sein! Wenn ein Mensch seine Arbeitskraft in den Manufakturen oder den neuen Fabriken zur Verfügung stellt, sollte ihm dann nicht auch gleichermaßen ein Teil des Gewinns gehören? Das sind Fragen, die ihn umtreiben. Seine Freunde wissen glücklicherweise, wie radikal diese Ideen sind und wie sehr man aufpassen muss – er selbst ist ein Stück zu idealistisch und begeisterungsfähig, um wirklich so richtig gut auf sich aufzupassen. Mit Herzblut für eine Rebellion, die in seiner Vorstellungskraft vermutlich ein gutes Stück romantischer abläuft als in Wirklichkeit, denn gleichzeitig ist er der Typ, der selbst nie eine Waffe in die Hand nehmen könnte. Der so neugierig ist auf das Leben selbst, jeden Tag noch etwas dazulernt und Interesse für jeden Menschen aufbringen kann. Der jedem eine Stimme geben möchte, der für die Freiheit, die Gleichheit und die Brüderlichkeit eintritt. Das Herz hinter einer Revolution sozusagen - und nicht der Kopf, denn er ist ein Mensch, der gänzlich ohne Führungsanspruch durch das Leben geht und damit auch keine Führungsqualitäten besitzt. Oder gar den nötigen Realismus.
Liberté, Égalité, Fraternité

No Avatar Jonte Tangen ✘ Spieler 05.01.2020, 10:54 Gestern, 15:57 55 8
Aufgewachsen in der Arbeiterklasse als dritter Sohn mit insgesamt fünf Geschwistern hat er tagein tagaus gehört, wie fürchterlich ungerecht alles sei und dass die fleißigen Arbeiter viel zu wenig vom Kuchen abbekommen würden. Aber niemand in Jontes Umgebung hat wirklich etwas dagegen getan. Anscheinend war es jedem einfacher vorgekommen, einfach jemanden als Schuldigen zu suchen anstatt das eigene Leben zu verbessern. Jonte war relativ schnell der Überzeugung, dass er selbst etwas unternehmen musste, wenn er eine andere Zukunft haben wollte als seine Familie. Meckern war noch nie so seins gewesen und wirklichen Zusammenhalt hat er von Zuhause aus auch nie gelernt. Weswegen er sich relativ schnell etwas anderes gesucht hatte, zu was er aufsehen konnte – das Magisterium. Es gab Regeln, jeder hatte seine Aufgabe und wenn man in den Rädern dort drin war, dann hatte man sicherlich ein besseres Leben. Durch eine zufällige Begegnung mit Levi, bei welchem er den Jungen aus einer brenzligen Situation rausgeboxt hatte – im wahrsten Sinne des Wortes – hatte er, wenn auch damals noch ungeplant, den Weg in eben jene Richtung gefunden. Es hatte ihm die Tür zur Garde geöffnet. Jonte ist dem Magisterium vollkommen loyal, sieht die Gesetze als gerechtfertigt und ist eh der Meinung, dass man selbst dran schuld war, wenn man diese nicht befolgte. Der junge Mann hat sich durch seinen Ehrgeiz, seine Unbestechlichkeit, seiner Loyalität und seinem klar gesetzten Ziel schnell etwas nach oben gearbeitet.
Dust or Daemon?

No Avatar Averin Nørup ✘ Team 04.03.2020, 21:22 Gestern, 08:55 51 4
Averin ist der Sonnyboy schlechthin. Egal wo er in Oslo unterwegs ist, vor allem die älteren Damen strahlen ihn förmlich an. Jeder scheint von ihm begeistert zu sein. Er erzählt gern und viel. Geschichten die er sich ausdenkt, wahre Geschichten, die er im Norden erlebt hat. Jedoch klammert er immer gern aus, dass er aus einem bestimmten Grund im Norden, immer mal wieder, ist. Für Fremde ist es die Lust am Reisen, die man ihm wohl ermöglicht. Tatsächlich hat der jüngste Part des Stadtrates noch einen zweiten Job, dem er gewissenhaft nachgeht, wenn auch nicht mit Herzblut. Eigentlich macht er den Job bei den Gobblern nur seiner Tante zuliebe, die ihn unbedingt dabei haben wollte. Dort hatte er auch erst so richtig angefangen bestimmte Dinge von sich schieben zu können. Er könnte das größte Geheimnis der Welt in sich tragen, niemand würde es je erfahren. Zumindest nicht mit gezielten Fragen, die man auch erst wissen musste. Diese Forschungseinrichtung musste vom Teufel persönlich kommen, dass denkt er sich immer wieder. Dennoch bleibt er dort. Einzig aus dem Grund, weil er hofft irgendwann etwas verändern zu können, etwas bewegen zu können. Aber das braucht Zeit. Die Zeit nimmt er sich. Denn neben seinem Posten als Stadtratmitglied und Gobblermitglied, trainiert er nicht nur liebend gern andere im Bogenschießen, sondern versüßt sich seine Freizeit mit Leuten die er interessant findet und die ihn dazu bringen ausnahmsweise mal an ihren Lippen zu hängen, nicht nur immer umgekehrt...
Master of Desaster

No Avatar Liv ✘ Team 22.12.2019, 12:55 Gestern, 08:22 136 13
Als wäre es für Teenager nicht sowieso schon schwierig genug, herauszufinden, wer man wirklich ist, kennt Liv nicht mal ihre Herkunft. Sie wurde als Baby auf dem Deck eines Gypter-Hausbootes ausgesetzt gefunden und hatte Glück, dass die Familie sich ihrer annahm. Das ganze Drama um ihre Geburt, Tochter einer Hexe und eines Anwärters der Garde, dass ihre Mutter verraten worden ist und ihr Vater sie nie als sein Kind hätte annehmen können und sie deshalb fortgeschmuggelt hat, ist an dem Säugling damals natürlich schlicht vorbeigegangen. Immer für jeden Schabernack zu haben und mit ihrer experimentierfreudigen, leicht chaotisch-tollpatschigen Art hielt es Liv bisher selten nur in Hafennähe. Stattdessen hing sie lieber mit ihrer Adoptivschwester Kezia und deren Freunden aus der Stadt herum. Wobei ihr vor allem Teegan nahestand, mit dem sie auf so manch einer Party über die Stränge schlug und sich von einem Apotheker bewusstseinsverändernde Kräuter andrehen ließ. Bis sie merkte, dass sie den Jungen aus der wohlhabenderen Schicht vielleicht etwas ZU gerne hatte und ihr bindungsscheues Herz ihm nur so entgegen flatterte. Und dann war er plötzlich weg. Verschollen. Tot. Angeblich. Auch wenn sie seit dem immer wieder Albträume plagen, in denen sie dunkle Gänge und gelbe Augen hinter Gittern sieht und meist schweißgebadet mit einem Schmerz, der durch Mark und Bein schneidet, aufwacht. Manchmal schiebt sie es auf die Kräuterchen, die sie immer noch - oder sogar mehr als je zuvor? - braucht. Aber eigentlich helfen die eher dagegen... Liv verbringt den Großteil ihrer Freizeit bei dem Erfinder Andersen, dem sie lange genug auf die Nerven ging, um von ihm als Assistentin akzeptiert - oder eben auch einfach nur in seiner Werkstatt geduldet zu werden. Sie sieht sich selbst gerne als Mechanikerin. Trotz ihrer sechzehn Jahre wechselt ihr Daemon noch immer die Gestalt. Meist zwischen Spatz, Kea, Beo, Elster oder Paradiesvogel. Was vermutlich vor allem daran liegt, dass sie selbst noch nicht wirklich weiß, wer sie ist, wohin sie gehört und… außerdem weigerte sie sich auch schlicht in eine Schublade gesteckt zu werden. Da passt es nur, dass sich die Pubertät wohl einfach ein wenig zieht.
I dream in color

No Avatar Eskil Ødegård ✘ Spieler 03.05.2020, 16:19 06.07.2020, 19:01 10 3
Als Sohn von Matheo Ødegård hatte Eskil schon immer große Erwartungen zu erfüllen. Jegliche Zweifel an sich selbst führten zu Schwäche, die es auszumerzen galt. Etwas, was der junge Mann recht gut geschafft hat. Die nicht gerade sanften Erziehungsmethoden seines Vaters haben dazu beigetragen, dass er eine Menge aushalten kann, ebenso wie die Erkenntnis, dass er nicht nur die Erwartungen erfüllen, sondern am liebsten noch übertrumpfen möchte. Fehler kosten viel, daher sind sie zu vermeiden und wenn Eskil doch noch einen begeht, dann sorgt er dafür, dass es nicht noch einmal passieren wird. Am besten noch, ohne dass sein Vater überhaupt von einem Fehler erfährt – was nicht einfach, wenn nicht sogar fast unmöglich erscheint. Der Ødegård handelt nicht unbedacht, neigt im Gegenteil eher dazu, alles voraus zu planen. Gewalt geht er so gut es geht aus dem Weg, sollte er es jedoch für angebracht halten selbige einzusetzen, zeigt er keinerlei Skrupel dabei. Einzig das Bild, welches andere von ihm haben sollen, darf dabei nicht beeinträchtigt werden – dass er ruhig und objektiv an alles heran geht und auf alles eine Antwort hat. Der angehende Richter ist dabei eigentlich alles, nur nicht objektiv. Im Vordergrund steht immer als erstes, seinen Vater zufrieden zu stellen – hauptsächlich aus Selbstschutz – und anschließend kommt er selbst. Sein Ziel ist es, irgendwann den Stand seines Vaters innezuhaben. Als Familienoberhaupt, wie auch als Oberster Richter. Der Weg wird nicht einfach werden, aber für ihn sicher zu schaffen. Ein Weg, der sicher einige Opfer fordern wird – was vollkommen in Ordnung ist, solange er sein Ziel letztendlich erreicht.
Dust or Daemon?

No Avatar Marit Lindberg ✘ Spieler 22.03.2020, 18:00 06.07.2020, 17:20 39 6
Marit ist ihren Eltern nach wohl das einzige vernünftige Kind in der Familie. Sie hat keine Gehirnwäsche erlitten und folgt brav dem, was Staat und Kirche vorgeben. Sie sympathisiert mit dem Magisterium und daher war es auch überhaupt nicht schlimm als ihre Eltern verkündeten, dass sie einen Ødegård - genau genommen Eskil Ødegård - heiraten würde. Aktuell in der Verlobung lebt sie doch bereits zum Teil dort und zum Teil im elterlichen Haus. Für Marit ist es beruhigend zu wissen, dass sie Oslo nicht für die Familienpläne verlassen muss. Sie liebt das Leben unter der Elite - fernab des Pöbels. Genau das lässt sie auch manchmal heraushängen. Sie weiß genau wen sie als Frau ihrer Stellung herumkommandieren darf und wem sie sich beugen muss. Der Luxus den sie durch ihre Verlobung genießt, ist etwas, das sie mit ihrem Leben verteidigen würde, wenn man sie dazu zwänge. Man glaubt es kaum, doch dieses engelsgleiche Wesen kann in unbeobachteten Momenten Gift und Galle spucken. Sie ist nicht sonderlich geschickt darin gewesen das Spielen eines Instruments zu erlernen, doch irgendwie hat sie es mit Hängen und Würgen fertig gebracht. Umso geschickter stellte sie sich beim Nähen und Sticken an - tut dies sogar gern. Hausarbeiten sind die notwendigen Übel, die verrichtet werden müssen, doch auch diese haben ihre Vorteile. Man schnappt so einiges auf, wenn man Gäste mit Tee versorgt und durch die Gänge schreitet, während man die Ohren spitzt und Gesprächsfetzen aufschnappt. Vermutlich weiß Marit mehr als für ihre Ohren gut ist, doch da sie sich stets wie die Bilderbuchfrau gibt, scheint es niemanden zu interessieren. Was wohl trotz all der Anpassung an ihre Brüder denken lässt ist der Hang dazu ihren Horizont zu erweitern. Unbeobachtet lässt sie sich durch einen ihrer Brüder Bücher zukommen, um diese zu lesen und mehr über die Welt zu erfahren. Sie lernt aus den Gesprächen der Männer, wenn diese sich über Politik austauschen und auch wenn sie immer so tut als sei sie von den Worten und den Ideen ihrer Brüder genervt und wolle nichts davon wissen, so hört sie ihnen hin und wieder durchaus zu und lässt es wenigstens in Ansätzen zu sich kurz mal damit zu beschäftigen.
.|. Lady .|.

No Avatar Malin Sandvik ✘ Spieler 22.03.2020, 14:04 04.07.2020, 19:28 24 3
Der Samojedin kann man immer noch den Gypter ansehen, der was mit ihrer Großmutter hatte. An sich wären die Kommentare und kleinen Scherze, welche daraus resultieren, nicht sonderlich tragisch, Malin hat schließlich selbst einen recht trockenen Humor. Allerdings findet sie das eigentlich gar nicht so lustig, weil sie sich zu hundert Prozent als Samojedin sieht und es sich so eher anfühlt, als würden die anderen sie nicht als vollwertiges Mitglied betrachten. Etwas, was sie so gar nicht abkann, weil sie eigentlich ganz gerne an erster Stelle steht. Trotzdem schafft sie es, ihre Gefühle zu verstecken und gute Miene zum bösen Spiel zu machen – in jeder Situation. Das ist wohl einer der Gründe, weswegen sie nicht mehr nur Jägerin ist, sondern von Sören zu einer Art Diplomatin gemacht wurde, um zwischen den Samojeden und den Gobblern zu vermitteln und darauf zu achten, dass vor allem die Samojeden auch das kriegen, was ihnen zusteht. Den Samojeden gegenüber ist sie vollkommen loyal und findet es gar nicht mal so verkehrt, was Sören mit den Gobblern vereinbart hat. Nicht nur, weil sie damit eine Chance ergreifen und in der Hierarchie aufsteigen konnte, sondern auch weil sie glaubt, dass es im Endeffekt nicht nur den Samojeden sondern vor allem auch ihr selbst noch helfen kann.
Dust or Daemon?



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