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Oslos Elite - die führenden Familien
› Die höchsten der Hohen
#1
Oslos Elite

Hier findet sich eine Übersicht über die Elite Oslos und damit über all jene mit Rang und Namen in Norwegen. Angeführt von den Ødegårds erheben sich diese Familien über alle anderen. Dort bündelt sich die Macht, der Einfluss und natürlich ist hier auch vor allem das Geld konzentriert. Jede Familie hat nach außen ihren gewissen Ruf und nach innen ihre ganz eigenen Familiengeheimnisse…

Ødegård
BildDas Magisterium ist seit Generationen fest in der Hand dieser größtenteils blauäugigen Familie, deren Macht wohl selbst die der anderen Elitehäuser noch bei weitem übersteigt. Mitglieder der Ødegård-Familie sind bekannt für ihre Durchsetzungskraft, ihren Erfolg und ihre harte Hand. Die Konkurrenz untereinander wird nur noch übertroffen durch das starke Band, das die Familienmitglieder verbindet und das dafür sorgt, dass ein Ødegård im Zweifel stets der Familie und nur der Familie den Vorzug geben wird.
Das Wappen der Ødegårds ist eine silberne Löwin auf blauem Grund.

  • Matheo Ødegård ist der älteste von drei Brüdern und Oberster Richter des Magisteriums. Man kann mit Fug und Recht behaupten, er in persona SEI das Magisterium.
  • Henry Ødegård ist der Leiter der Garde und damit General und quasi die Exekutive des Magisteriums, gäbe es denn wirklich eine Gewaltenteilung. Seine charakteristische Narbe über dem Auge, die er sich in Kindertagen zugezogen haben muss, lässt ihn noch finsterer aussehen als der Hüne ohnehin ist. Er ist auch die Exekutive im Forschungslager BK39-18 und es gibt wirklich wenige, die es bei seiner Ausstrahlung und Brutalität wagen, irgendwelche Widerworte zu geben.
  • Levi Ødegård ist der Kardinal und damit die höchste kirchliche Instanz des Magisteriums. Geht es um Ketzerei, wird hier auch schnell mal ohne das Disziplinargericht entschieden. Auch die Hexenverfolgung untersteht dem Kardinal, der selbst ein erfolgreicher Hexenjäger ist.
    Er unterliegt dem Zölibat, hat deswegen keinen Nachwuchs, doch unter der Hand macht einem Ødegård hier keiner irgendwelche Vorschriften, wenn es um sein persönliches Vergnügen geht.
  • Eskil Ødegård ist der älteste von Matheos Söhnen und aufstrebender Richter des Magisteriums. Niemand zweifelt daran, dass er einmal Matheos Amt erben wird. Er ist verlobt mit der jüngsten Lindberg-Tochter.
  • Eirik Ødegård, der mittlere der Matheo-Söhne, ist der Spross, dem sein Vater eine militärische Laufbahn zugedacht hat. Er soll am besten dem Leiter der Garde nachfolgen, auch wenn Henry hier natürlich eigentlich eigene Pläne hatte. Doch dessen Sohn ist auch nur für irgendeinen einflussreichen Posten schlichtweg undenkbar. Umso einfacher dürfte es Eirik haben, den Einfluss Matheos mit seiner Positionierung zu stärken. Was Henry nicht daran hindert, dem mittleren Matheosohn auf seinem Karriereweg unter der Hand möglichst viele Steine in den Weg zu legen. Matheo weiß um diesen Umstand, hält seinen Bruder jedoch nicht davon ab - schließlich wird sein Sohn daran wachsen und stärker werden.
  • Espen Ødegård ist der jüngste Sohn Matheos. Er hat die kirchliche Laufbahn eingeschlagen, wie es für den dritten Sohn üblich und angemessen ist. Eigentlich ein vollstrecktes Urteil ins ungewollte Zölibat und sicherlich ist das Leben nicht allzu gut zu dem jüngsten Sohn Matheos, auch wenn man sich fragen kann, welchem Teil der Familie es hier bessergehen sollte. Ehrgeizig ist Espen natürlich, wie ein Ødegård sein sollte, und sein Onkel Levi mag sich bald vorsehen, denn natürlich strebt auch Espen an, der jüngste Kardinal der Geschichte zu werden. Doch bis dahin ist sicherlich noch ein wenig Zeit.
  • Teegan Ødegård ist Henrys einziger (offizieller) Sohn und seit seiner Geburt das schwarze Schaf der Familie. Nicht nur dass seine Mutter keine weiteren Kinder mehr gebären konnte, auch zeichnet er sich seit frühester Kindheit schon durch auffällig rebellisches Verhalten und starke Emotionalität aus. Darunter leidet natürlich die Stellung seines Vaters innerhalb der Familie und Henry hat ihn mit 13 Jahren allen schlechten Einflüssen entzogen, um ihn im Forschungslager einer harten Schule zu unterziehen.

Internas

Das überaus starke Band, das die Mitglieder der Familie Ødegård aneinander bindet, ja man möchte sagen: kettet, ist keineswegs eines der Liebe und echter Verbundenheit. Wann der Tabubruch und damit die Seelenvergewaltigung zur Sicherstellung der Gefügigkeit, der Loyalität und der absoluten Unterordnung in die Familie eingezogen ist, das kann kein einziger Ødegård mehr sagen. Zumal man miteinander auch nicht darüber spricht und es bisher noch keine Zeugen gibt, die lange genug überlebt haben, um von diesem finstersten aller Familiengeheimnis zu berichten. Sicher ist nur, dass bereits der Vater von Matheo, Henry und Levi die Familienbande auf diese Weise installiert hat, dass sicherlich auch schon dessen Vater hier einer langen Familientradition folgte und dass Henrys Narbe über dem Auge von dem Adler des alten Ødegård stammt. Innerhalb der Familie gibt es keinen Daemon, der nicht schon Repressalien durch einen Menschen erfahren hat und umgekehrt ist das sicherlich auch so. Die Grenzen verschwimmen - und doch dringt nichts nach außen, steht auf Tabubruch schließlich zu Recht der Tod und die gesellschaftliche Ächtung.

Alle Ødegårds kennen die tief verankerte Aufforderung, aufzustehen und zu kämpfen, wenn sie bereits gebrochen am Boden liegen. In der Familie hat Stärke die höchste Priorität und alles, was nicht tötet, macht einen Menschen nur stärker. Die immerwährende Konkurrenz, in der alle Familienmitglieder zueinander stehen, sorgt ebenfalls dazu, dass jeder einzelne noch besser, noch stärker, aber auch kühler wird, denn niemand will dem anderen unterliegen, hinter dem anderen zurückstehen. So sehr sie sich alle der härteste Feind sind, so sehr gehen die Ødegårds jedoch auch über Leichen, sobald sie die Familie bedroht sehen. Die Definition einer Bedrohung kann hier auch durchaus recht niederschwellig ausfallen.

Lindberg
BildDie Lindbergs können auf einen sehr alten Stammbaum zurückblicken und die Nation erinnert sich an keine Zeit, in der der Name Lindberg nicht von Gewicht und Bedeutung gewesen wäre. Die Familie ist überaus reich, besitzt ein großes Anwesen, nicht wenige Schiffe und wickelt so einige Handelsgeschäfte ab. Rötliches Haar kennzeichnet die meisten der Lindbergs und eine gewisse Wertekonservativität.
Das Wappen der Lindbergs ist ein goldenes Pferd auf rotem Grund.

  • Victor Lindberg ist der jüngste Bruder des Familienoberhaupts. Da er als Kind sein Augenlicht verloren hat, glaubt er nun, nicht mehr wirklich gut genug für die alteingesessene Familie Lindberg zu sein und verteidigt sie darum umso mehr gegen reale und gefühlte Bedrohungen. Böse Zungen würden es wohl Überkompensation nennen, wie der selbsternannte "Krüppel" sich darum bemüht, seinen rebellischen Neffen Lenne nach außen hin in Schutz zu nehmen und ihm gleichzeitig hinter verschlossenen Türen immer wieder den Kopf wäscht.
  • Lenne Lindberg ist der älteste der Lindberg-Söhne und zwar herzensgut, doch auch mehr und mehr ein Problem für die Familie, denn seine Ideen haben zwar viel mit Werten, leider ganz und gar nichts mit Konservativität zu tun. Im Gegenteil. So offen wie er damit hausieren geht, kratzt es langsam am Lack der Tadellosigkeit der Familie und man hofft, dass es dem Namen Lindberg nicht auf Dauer schaden wird.
  • Henrik Lindberg ist der zweite Sohn der Lindbergs und doch lastet auf ihm all die Verantwortung, die Lenne nicht im Stande ist zu tragen. Mitverantwortung für das Geschäft, Verantwortung für seinen älteren Bruder - und dazu auch noch einen eigenen Kopf, der den meisten von Lennes Ideen gar nicht abgeneigt ist.
  • Marit Lindberg ist die jüngste Tochter und glaubt im Gegensatz zu ihren fortschrittlich denkenden Brüdern fest daran, dass Oslo das Magisterium als Verbindung aus Staat und Kirche braucht, um die geistlichen und weltlichen Belange zu einigen. Sie weiß, dass ihre Position darauf beruht ihrem Mann den Rücken zu stärken und an seiner Seite auf öffentlichen Veranstaltungen ein nettes Bild abzugeben; gerade wenn man mit jemand so Hochrangigem verlobt ist wie sie.

Internas

Die Lindbergs sind eigentlich eine recht warmherzige Familie und die Mutter in der Wohltätigkeit engagiert. Der Vater führt die Geschäfte und da der älteste Sohn nicht gut für das Handelsgeschäft taugt, lässt er sich dabei von Henrik helfen. Überhaupt ist der zweite Sohn mittlerweile schleichend zum Stützpfeiler der Familie geworden. So trägt Henrik mit seiner Hilfe bei den Geschäften des Vaters schon genug, doch muss er gleichwohl auch von der Mutter indirekt beauftragt stets ein Auge auf Lenne haben, damit der älteste Sohn weder sich noch die ganze Familie mit seinen gefährlichen Ideen in den Abgrund reißt.

Vor kurzem erst wurde die Verlobung zwischen der jüngsten Tochter Marit und Eskil Ødegård bekanntgegeben. Eine arrangierte Ehe, die den angekratzten Namen der ehrwürdigen Familie wieder ein bisschen heilen soll. Die Klatschpresse jedenfalls ist hingerissen von dem jungen Paar in dieser Verbindung zweier mächtiger Häuser, das nicht nur im guten Aussehen wie im Bilderbuch harmoniert.

Halvørsen
Der Einfluss der Familie hat sich erst in den letzten zwanzig Jahren schlagartig vermehrt, als Magnus in die neuartige Erfindung ‚Dampfloks‘ investierte, anstatt traditionsbewusst auf Handelsflotten zu setzen. Mit Rail Steam Engine Enterprises besitzt er nun das Monopol auf den Schienenverkehr, der den Transport von Waren, aber auch Passagieren, im Inland immens erleichtert und zunehmend Kutschen, aber auch Zeppeline ablöst. Denn ein Zug fährt wetterunabhängig, kann in der Anzahl der Waggons beinahe beliebig variieren und nicht nur schwere Güter bewegen, sondern auch die Anzahl der Passagiere kostengünstig in die Höhe schrauben. Die Familie gilt mittlerweile als die Reichste der Stadt, zumindest, was den reinen Geldwert betrifft.
Die Familie Halvørsen besitzen (noch) kein Wappen, dafür sind sie nicht alteingesessen genug.

  • Magnus Halvørsen ist ehrgeizig, lässt sich von seinen Zielen nicht abbringen und Kapitalist durch und durch. Anders hätte er auch nie ein solches Imperium aus dem Boden stapfen können. Einmal ganz oben angekommen, weiß er sich dort nun auch zu halten. Das Amt des Bürgermeisters bekleidet er jetzt schon bald fünfzehn Jahre und es gibt kaum jemanden, der auf die Idee kommen würde, es ihm streitig zu machen. Denn auch wenn Magnus in erster Linie an sich und seine Familie denkt, tritt er durchaus auch für die Bürger der Stadt ein und schenkt jedem sein Gehör.
  • Vilja Halvørsen weiß wer sie ist, wo sie herkommt und welche Möglichkeiten ihr das schafft. Aber sie weiß auch, was sie will, welche Ziele ihr wichtig sind und das es manchmal besser ist gegen den Strom zu schwimmen statt sich einfach treiben zu lassen.
    Ihre Ideale sind ihr wichtig und von ihrem Vater hat sie gelernt, dass man manchmal auch unorthodoxe Wege einschlagen muss um am Ende an sein Ziel zu gelangen. Für Vilja ist es ein schon lang gehegter Traum zu studieren und sie setzt sich für mehr Rechte der Frauen im Bildungsbereich ein. Zugleich versteht sie sich jedoch auch darauf, sich einflussreiche Freunde zu machen und übernahm nun sogar ein Bau-Projekt des Magisteriums.

Internas

Die Halvørsens stellen gewissermaßen ein Bindeglied zwischen dem Magisterium und der Bevölkerung dar. Sie wissen, dass ihr Reichtum vor allem auf dem Vertrauen der Handelskammer und billigen Arbeitskräften fußt. So sind sie hier als unnachgiebig, aber durchaus gerecht und verlässlich anzusehen. Zugleich steht Magnus dem Stadtrat vor und würde dem Magisterium nie einen als Vorschlag angetragenen Befehl abschlagen.
Untereinander führen sie ein recht enges, familiäres Verhältnis. So lässt Magnus seiner Tochter viele Freiheiten. Was man unter anderem daran erkennt, dass Vilja noch immer nicht verheiratet ist.


Tyldum
Bild
Schon seit vielen Generationen arbeiten die Männer der Familie Tyldum für das Magisterium und auch immer in hohen, einflussreichen Positionen. Den Namen Tyldum bringt man vor allem mit dem obersten Ankläger der Gerichtsbarkeit in Verbindung. Ein Amt, das die Familie schon sehr lange inne hat und das faktisch immer schon vom Vater auf den Sohn übergeht. Kein Angeklagter kommt an hohen Strafen vorbei, wenn Tyr Tyldum eine Fährte gewittert hat. So nimmt sich jeder Stadtbewohner in Acht, wenn es darum geht, sich mit dem Hause Tyldum anzulegen, auch in höheren Kreisen.
Das Wappen der Tyldums ist ein sandfarbener Fuchs auf hellblauem Grund.

  • Tyr Tyldum ist ein Mann auf dessen Wort man zählen kann, wenn er es denn gibt. Er lässt sich im täglichen Geschäft vor Gericht nicht von Emotionen leiten, sondern von Gesetzen und den Interessen des Magisteriums, welche er mit harter Hand verfolgt. Stets findet er genug Gründe für eine Verurteilung, wenn es denn welche braucht und naturgemäß sind sie schwer zu widerlegen. Er ist ein rationaler Mensch, weiß was er will und versucht mit allen Mitteln den Ruf seiner Familie aufrecht zu erhalten.
  • Elijah Tyldum tritt bereitwillig in die Fußstapfen seines Vaters. Auch er hat schon früh seine Karriere bei der Garde begonnen und steht für die Gesetze und die Ordnung des Magisteriums ein. Er zweifelt nicht daran, dass das was er tut, das Richtige ist und steht voll und ganz hinter seiner Familie. Auch er will stets weiter aufsteigen, um irgendwann eine höhere und größere Aufgabe übernehmen zu können und bis jetzt ist er damit sehr erfolgreich.
  • Amy Tyldum ist das Küken der Familie und sehr impulsiv. Als Kind ein wahrer Wildfang konnte sie trotz ihrer bildhübschen Erscheinung das Bild der kleinen Dame des Hauses nicht angemessen ausfüllen. Tyr schickte sie vor sieben Jahren auf ein Eliteinternat im Norden, von dem sie allerdings ein paar Jahre später floh und erst kürzlich wieder aufgetaucht ist. Ihr Vater hat etwas bezüglich eines Unfalls verbreitet, bei dem sie umgekommen sei, doch das wird nun allgemein für ein falsch verstandenes Gerücht gehalten.

Internas

So hart wie Tyr nach außen hin ist und auch oft seinen Kindern gegenüber auftritt, so schlecht kann er seiner einzigen Tochter etwas abschlagen, wenn er sie traurig sieht. Seit seine Frau bei Amys Geburt starb, hat der Staatsanwalt nicht wieder geheiratet, sondern den Butler des Hauses mit der Umsorgung des Kindes betraut. Bis der Grad ihrer Widerspenstigkeit die Erziehung in einem Internat für höhere Töchter nahelegte.
Seit ihrer Rückkehr versucht Tyr nahtlos an dem Bild der jungen Dame des Hauses anzuknüpfen, was sie, die jahrelang als Samojedin gelebt hat, natürlich jetzt noch mehr denn je als Goldenen Käfig empfindet. Die Vergangenheit als „felltragende Wilde“ jedoch wird natürlich nach außen vertuscht.

Wem Tyr Tyldum seinen Sohn zur Seite stellen will, ist noch nicht endgültig entschieden, schließlich will eine Verbindung mit einem anderen Haus wohlüberlegt sein, wenn man nur einen männlichen Erben hat. Bezüglich der frisch zurückgekehrten Tochter jedoch steht für alle Seiten zu hoffen, dass bald eine lukrative Hochzeitsverbindung ins Haus steht. Für die Familie Tyldum ein weiterer Push auf der Leiter - für den glücklichen Ehegatten eine überaus schmückende Frau an seiner Seite.

Durch die guten Kontakte zwischen Tyr Tyldum und Matheo Ødegård haben die Tyldums einen überaus guten Stand im Magisterium. Tyr ist ein absolut loyaler Magisteriumsmitarbeiter der nie wegen irgendwelchen Zweiflern ins Grübeln gerät. Das versucht er auch seinen Kindern mitzugeben. Während sein Sohn all das wie ein Schwamm aufsaugt, hat er bei seiner Tochter noch immer einige Probleme.

Strøm
BildAls der alte Strøm vor rund sieben Jahren verstarb und sein Sohn noch deutlich zu jung war, um sein Erbe anzutreten, ging die Bevölkerung fast schon davon aus, dass der Untergang der alteingesessenen Elite-Familie besiegelt sei. Doch seine Witwe, Sofia, hat sich nicht etwa jemand Neues angelacht, sondern schlicht sein Handelsimperium übernommen. Mit dem Monopol auf Seide und Leinen kommt kaum ein Schneider an ihr vorbei. Umso weniger gefällt ihr der neue Trend mit diesem exotischen Stoff aus Baumwolle… So plädieren die Strøms für erhöhte Steuern dieser importieren Produkte.
Sofia beißt sich durch, kann sich als einzige Frau im Stadtrat durchsetzen und würde für ihren gesellschaftlichen Stand wohl auch über Leichen gehen. Vielleicht ist sie das sogar. Auch wenn Sven angeblich das Alter dahingerafft hat…
Nicht alle sehen sie gerne an der Spitze der bekannten Familie, weshalb sich die Hoffnung auf ihren Sohn Adrian legt. Hier fehlt nur noch die passende Partie als Ehefrau, um den Stand der Familie erneut zu festigen.
Das Wappen der Strøms ist ein schwarzer Zobel auf lilafarbenem Grund.

Nørup
BildDie Nørups sind eine höchst aufstrebende Familie, denn in Sachen Kohleabbau sind sie die Führenden in ganz Oslo. Durch Handelsverträge sind sie eng verzahnt mit den anderen Elitefamilien. Schon seit Generationen besteht das Familienunternehmen und wird von Sohn zu Sohn weitergegeben. Mit der Familie Halvørsen arbeiten die Nørups eng zusammen. Während die eine Familie die moderne Eisenbahnlinie weiter ausbaut, liefern die anderen die nötige Kohle für die Loks. Die Nørups beliefern natürlich auch weite Bereiche der Stadt und des Landes, schließlich wird der Energielieferant für viele Maschinen gebraucht, die mit Wasserdampf betrieben werden und das sind wahrlich eine Menge in diesen modernen Zeiten. Aktuell entwickeln sich auch handfeste Bestrebungen, die Kohle ins Ausland zu verschiffen, um den Einflussbereich um den wichtigen Export zu erweitern.
Das Wappen der Nørups ist ein gelber Dachs auf grünem Grund.

  • Alexis Nørup ist der älteste Sohn der Familie. Er ist der Erbe und wird in naher Zukunft das Familienunternehmen leiten. Schon vor etlichen Jahren hat Alexis geheiratet und arbeitet nun daran, das Familienunternehmen noch größer und einflussreicher werden zu lassen. Der Vater ist sehr stolz auf seinen ältesten Sohn, der die Firma jetzt schon gut vertritt und führt.
  • Averin Nørup ist der jüngere Bruder von Alexis und froh, nicht das Kohlegeschäft übernehmen zu müssen. Stattdessen vertritt er die Familie im Stadtrat. Statt sich um Unternehmenskram zu kümmern, schmökert er jedoch lieber in Büchern, jagt oder sucht sich einfach ein Abenteuer nach dem nächsten. Er ist ein wahrer Sonnyboy und in der Damenwelt sehr beliebt, doch noch immer unverheiratet. Zudem ist er ein talentierter Geschichtenerzähler und kann so manchen Zuhörer in phantastische Welten entführen.

Internas

Averin, der jüngere Nørup-Bruder, ist ein treuer Anhänger des Magisteriums, für das er regelmäßig arbeitet. Etwas, was außerhalb des Magisteriums niemand weiß ist, dass er ein äußerst dunkles Geheimnis hat: Er arbeitet für das General Oblation Board, das Kinder der unteren Schichten stiehlt, um sie in streng geheimen Experimenten im Norden von ihren Seelen zu trennen. Eine Verbindung, die man Averin einfach nicht zutraut, da er nach außen hin stets einen fröhlichen Spruch und ein Lächeln auf den Lippen hat, ein echter Tagerheller bei den Herren sein kann und schmelzende Herzen bei den Damen hinterlässt.





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